Dienstag, 7. Februar 2012
Buchtipp: Der Höhlenbär
Video: "Der Höhlenbär - Taschenbuch von Ernst Probst" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=UTE55zh6qP8
München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer - das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch "Der Höhlenbär" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch "Der Höhlenbär" reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter". Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären.Das Taschenbuch "Der Höhlenbär" ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.
Bestellung des Taschenbuches "Der Höhlenbär" bei Libri:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9282104/ernst_probst_der_hoehlenbaer_3640444612.html
Montag, 6. Februar 2012
Buchtipp: Neues vom Ur-Rhein
Säbelzahntiger Machairodus aphanistus aus dem Miozän vor rund zehn Millionen Jahren. Zeichnung: Pavel Major, Dinotherium-Museum-Eppelsheim
München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ein Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer ist das Thema des Taschenbuches "Neues vom Ur-Rhein". Die Fragen über diesen Fluss, der noch manches Rätsel aufgibt, stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Dr. Jens Sommer ist der Autor der Doktorarbeit "Sedimentologie, Taphonomie und Paläoökologie der miozänen Dinotheriensande von Eppelsheim/Rheinhessen" (2007). Er gilt als Kenner des Ur-Rheins, der vor etwa zehn Millionen Jahren fern von Mainz durch Rheinhessen floss und dort seine Ablagerungen, die so genannten Dinotheriensande, hinterließ. Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Etliche seiner Werke befassen sich mit dem Ur-Rhein und exotischen Tieren an dessen Ufer wie Rhein-Elefanten, Menschenaffen, Krallentiere und Säbelzahntiger.
Bei "GRIN Verlag für akademische Texte" (München) sind folgende Taschenbücher und E-Books über den Ur-Rhein und Tiere in seiner Umgebung erschienen:
Der Ur-Rhein
Als Mainz noch nicht am Rhein lag
Der Rhein-Elefant
Krallentiere am Ur-Rhein
Menschenaffen am Ur-Rhein
Säbelzahntiger am Ur-Rhein
Bestellung des Taschenbuches "Neues vom Ur-Rhein" bei:
http://www.grin.com/de/e-book/184284/neues-vom-ur-rhein
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Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books von Ernst Probst (Auswahl):
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Der GRIN Verlag
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Ernst Probst
Journalist und Autor
Im See 11
55246 Wiesbaden
Telefon: 06134/21152
E-Mail: ernst.probst (at) gmx.de
Internet: http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com
Sonntag, 2. Oktober 2011
Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Europäischer Höhlenlöwe - Zeichnung von Shuhei Tamura (Japan)
München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen im Mittelpunkt des gleichnamigen Taschenbuches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Allein in Deutschland kennt man mehr als 100 Fundstätten, an denen man fossile Reste von zwei verschiedenen Löwenformen aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) barg. Die geologisch ältere und größere dieser beiden Raubkatzen ist der riesige Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis). Er wurde nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Letzterer wurde nach einem Fund aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Insgesamt kamen dort Reste von mehr als 25 Höhlenlöwen zum Vorschein. Nirgendwo auf der Welt fand man noch mehr Knochen und Zähne von Höhlenlöwen als dort. Ernst Probst erwähnt in seinem Taschenbuch auch Funde von Säbelzahnkatzen, Jaguaren, Leoparden und Geparden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Bestellung des Taschenbuches „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/179190/loewenfunde-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz
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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur, Das Rätsel der Großsteingräber. Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Österreich in der Frühbronzezeit, Österreich in der Mittelbronzezeit, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Schweiz in der Spätbronzezeit
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Montag, 22. August 2011
Klima und Lebewesen in den Dolomiten vor 140 bis 100 Millionen Jahren
Dr. Alexander Lukeneder und sein Kameramann Johannes Bouchal (rechts) beim Dreh des Dolomiten-Films im Juli 2011 am Puez.
Wien (nhm-wien - (fossilien-welt) - Faszinierende Einblicke in die Paläontologie bietet eine aktuelle Ausstellung zum Thema Dolomiten am Naturhistorischen Museum Wien. Dr. Alexander Lukeneder zeigt in diesem Rahmen Fossilien, Forschungsergebnisse und seinen neuen Dolomiten-Film. Gemeinsam mit 50 Bildern von National Geographic Deutschland bildet diese Ausstellung vom 2. September bis Ende Oktober 2011 einen Einblick in die wunderbare Welt der Dolomiten.
Im Dolomiten-Film zeigt Dr. Alexander Lukeneder (Geologisch-Paläontologische Abteilung des NHM Wien), unter welchen Bedingungen Fossilien, Gesteinsproben und wissenschaftliche Daten aus den Dolomiten gesammelt werden müssen. Extremes Wetter mit Schnee und Hagel gepaart mit Blitz und Donner in über 2500 Metern Meereshöhe machen das Paläontologen-Leben schwer. Stundenlange Aufstiege und Helikopter-Flüge mit Probenmaterial ergeben am Ende ein Bild des Klimas und der Lebewesen in den Dolomiten vor 140-100 Millionen Jahren.
Paläontologen am Naturhistorischen Museum Wien erforschen seit 1. Jänner 2008 im Rahmen eines internationalen Projekts unter Leitung von Dr. Alexander Lukeneder das Klima und die Lebewelt im Unterkreidemeer der Dolomiten vor 140-100 Millionen Jahren. Dieses ist mit 32 Top-Wissenschaftern aus 7 Nationen hervorragend besetzt und international verankert. Das FWF-Projekt P20018-N10 ist eine Kooperation des Naturhistorischen Museums Wien mit dem Naturmuseum Südtirol und wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds finanziell getragen. Lukeneder führt sein Team in ein Gebiet, das erst kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden ist. Heute ist dieses Herzstück der Dolomiten um Wolkenstein auf über 2500 Meter Seehöhe schon Naturpark und das Projektteam wird bestmöglich von den Verantwortlichen des Puez-Geisler Naturparks unterstützt (Bolzano/Italien).
National Geographic Deutschland präsentiert ab 1. September 2011 die Ausstellung „Dolomiten – Das steinerne Herz der Welt“ im Naturhistorischen Museum Wien. 50 Bilder von sanften Hügeln und spektakulären Bergmassiven, grünen Almwiesen und blauen Seen zeigen den vielfältigen Reiz dieser einzigartigen Gebirgswelt in den italienischen Alpen. Die Landschaft beeindruckt aber nicht nur den Meraner Fotografen Georg Tappeiner, 2009 wurde die Gebirgslandschaft der Dolomiten von der UNESCO wegen ihrer „einzigartigen monumentalen Schönheit“ zum Weltnaturerbe erklärt.
Wissenschaft
Paläogeographisch war das Mittelmeergebiet der Unterkreide durch Mikroplatten gekennzeichnet, die inmitten des Tethys-Ozeans zwischen den afrikanischen und europäischen Kontinenten gelegen waren. Kreidezeitliche Ablagerungen bilden ein wesentliches Element der Süd-Alpen und speziell der Dolomiten. Überraschenderweise war eine der komplettesten, fossilreichsten und best aufgeschlossenen Kreide-Abfolgen Europas bislang noch nicht genau studiert. Das Forschungsteam konnte mit Hilfe moderner integrativer Methoden Informationen aus diesem erstaunlichen, einzigartigen Fundgebiet gewinnen. Der Ausgangspunkt ist ein großes Aufschlussgebiet im Bereich des Puez-Geisler Naturparks im Nordteil der Dolomiten am südlichen Seitenrand der Puez Hochebene. Die Hauptthemen der Untersuchungen waren und sind das Klima und die Lebewesen der Dolomiten vor rund 140-100 Millionen Jahren. Weitere Untersuchungen betrafen die paläogeographische Lage des Ablagerungs-Gebietes. Die Antworten auf diese Fragen werden bei Vorträgen, Führungen und im neuen Dolomiten-Film präsentiert.
Weiter wurden und werden die wissenschaftlichen Ergebnisse in international anerkannten Journalen publiziert. Makrofossil-Gruppen wie Ammoniten, Belemniten, Brachiopoden und Mikrofossil-Gruppen wie Radiolarien und Foraminiferen, werden im September und Oktober 2011 im Saal 50 in mehreren Vitrinen ausgestellt. Verschiedene Untersuchungen und unterschiedlichste Analysemethoden zu Isotopen, der Magnetostratigraphie, der Zyklostratigraphie und geochemischen Analysen und die dazugehörigen Geräte werden auch in der Ausstellung vorgestellt.
Der Dolomiten-Film
Gemeinsam mit der Dolomiten Foto-Ausstellung von National Geographic am Naturhistorischen Museum Wien präsentiert Dr. Alexander Lukeneder erstmals seinen Dolomiten-Film (Filmdreh Juli 2011) und zeigt in einigen Vitrinen Forschungsergebnisse und Fossilien zum Dolomiten Projekt (ab 2. September 2011, Saal 50). In der Ausstellung zum FWF Dolomiten-Projekt wird deutlich, welche neuen Methoden die Paläontologen am NHM anwenden, um hinter die Geheimnisse des Klimas vor rund 140-100 Millionen Jahren zu kommen. Der dazugehörige Film zeigt die Arbeitsmethoden, die Fossilien und die widrigen Bedingungen am Puez bei rund 2500 Metern Seehöhe. Schnee, Hagel, Wind und extreme Sonneneinstrahlung machen es dem Forscherteam nicht leicht, dem Gebirge die urzeitlichen Geheimnisse zu entlocken. Ein umfangreiches Programm (Monatsprogramm September des NHM) mit Vorträgen, Filmvorführung und Führungen begleitet die Ausstellung am Naturhistorischen Museum Wien.
September Termine Alexander Lukeneder
VORTRAG und FILM
Forschung in den Dolomiten
Dr. Alexander Lukeneder
Mittwoch, 14. September 2011, 19.00 Uhr,
Vortragssaal des NHM
Führung hinter die Kulissen
Kreidefossilien aus den Dolomiten
Dr. Alexander Lukeneder
Mittwoch, 21. September 2011, 17.30 Uhr,
NHM
Spezialführung durch die Dolomitenausstellung
Dolomiten das steinerne Herz der Welt
Dr. Alexander Lukeneder
Sonntag, 25 September 2011, 15.30 Uhr,
Saal 50 am NHM
Wissenschaftlicher Kontakt:
Dr. Alexander Lukeneder
Naturhistorisches Museum Wien
Geologisch-Paläontologische Abt.
Burgring 7
1010 Wien
T +43 / 1 / 521 77 - 251
E-Mail: alexander.lukeneder @ nhm-wien.ac.at
Dienstag, 16. August 2011
Video: "Bücher von Ernst Probst über Paläontologie"
Video: "Bücher von Ernst Probst über Paläontologie" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=1Oct8mLiPzI
Wiesbaden (fossilien-welt) - Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat von 1986 bis 2011 mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur, Das Rätsel der Großsteingräber. Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Kleine Saurier zu kleinen Preisen
Wiesbaden (fossilien-welt) – Rund 50 Millionen Jahre früher als die ersten großen Dinosaurier lebten die kleinen Saurier der Art Apateon pedestris, die im Online-Shop des „Fossilienhandel Otto“ (Wiesbaden) unter der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net angeboten werden. Diese Saurier haben maximal die Dimension eines menschlichen Fingers. Wegen ihrer Kiemenbündel werden sie als Branchiosaurier (Kiemensaurier) bezeichnet. Sie schwammen im älteren Abschnitt der Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren, die wegen der typischen Gesteinsfarbe jenes Zeitabschnittes auch Rotliegendzeit genannt wird, in Süßwasserseen. Zeitgenossen von ihnen waren bis zu 3 Meter lange Süßwasserhaie und maximal 2 Meter große Lurche. Prachtstücke solcher Saurier sind im Paläontologischen Museum Nierstein zu bewundern.
Fossile Reste von Branchiosauriern wurden bis 1986 in Rheinland-Pfalz gerne von Sammlern gesucht, geborgen und präpariert. Doch dann hat man in jenem Jahr die Fundstätten der kleinen Saurier sowie anderer Fossilien in Rheinland-Pfalz geschützt. Seitdem sind von den uralten Sauriern aus der Permzeit keine Neufunde mehr zu erwarten.
Trotzdem tauchen im Fossilienhandel, bei Fossilienbörsen, in Online-Shops und in Internet-Auktionshäusern immer wieder erstaunlich gut erhaltene Branchiosaurier auf. Dabei handelt es sich um Altfunde vor 1986, die bis vor kurzem in Privatsammlungen oder in Lagern von Fossilienhändlern aufbewahrt wurden und jetzt wieder in den Markt gelangten, erklärt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst.
Die Besitzer von Branchiosauriern geben ihre Exemplare aus sehr unterschiedlichen Gründen ab. Manchmal haben die Kinder eines Sammlers, der in jungen Jahren Fossilien suchte und barg, kein Interesse an diesen Zeugen der Erdgeschichte. Dann verkaufen entweder die ins Rentenalter gekommenen Sammler oder ihre Erben die Branchiosaurier. Manche Sammler geben im Alter auch selbst ihr Hobby auf oder wollen Dubletten loswerden oder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie den gegenwärtigen die Haushaltskasse aufbessern.
An manchen Branchiosauriern sind interessante Details wie Zähne, Hautschatten des Körpers und des langen Schwanzes, Kiemenbündel und Extremitäten mit vier oder fünf Fingern zu erkennen. Auf etlichen Platten liegen sogar zwei oder mehr Branchiosaurier, was sich in merklich höheren Preisen niederschlägt. Besonders häufig wechseln Branchiosaurier der Art Apateon pedestris den Besitzer, die 1844 von dem verdienstvollen Wirbeltierpaläontologen Hermann von Meyer aus Frankfurt am Main beschrieben wurde.
Nach Auffassung von Ernst Probst sind Branchiosaurier gegenwärtig die preiswertesten Urzeit-Saurier aus Deutschland. Branchiosaurier kamen bisher in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen sowie in Frankreich zum Vorschein.
„Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis fast gar keine Branchiosaurier aus Odernheim am Glan, Jeckenbach, Callbach oder anderen deutschen Fundorten in den Handel kommen“, befürchtet Ernst Probst, der diese „kleinen Kerlchen“ besonders in sein Herz geschlossen hat. Da auch in anderen Ländern die Suche nach Fossilien und deren Ausfuhr immer öfter verboten werden, wird eines Tages vielleicht sogar weltweit kein einzige Saurierart mehr in eine Privatsammlung gelangen.
Branchiosaurier sind keine Kriechtiere (Reptilien) wie die prähistorischen Riesenechsen. Unter dem Begriff Branchiosaurier fasst man eine größere Gruppe verschiedener Gattungen und Arten in ihrer Gestalt ähnlicher Tiere (Branchiosaurier im weiteren Sinne) zusammen. Mit dem Begriff Branchiosaurier bezeichnet man aber auch die gut definierte Gattung Branchiosaurus (Branchiosaurier im eigentlichen Sinn). Zu deutsch heißt Branchiosaurier "Kiemenechse": griechisch "branchio" = Kiemen, "saurus" = Echse.
Branchiosaurier gehören zu den Amphibien (sowohl im Wasser als auch an Land lebende Tiere) von nur wenigen Zentimetern Länge (wie Apateon pedestris) bis höchstens 20 Zentimeter Länge (wie Micromelerpeton credneri), die in Gestalt und Größe heutigen Molchen ähneln. Man kennt sie aus dem Erdaltertum zwischen der Karbonzeit und der Permzeit. Die meisten, heute am besten untersuchten Formen liegen aus dem Unterperm oder Rotliegenden vor, was dem Zeitraum von etwa 290 bis 245 Millionen Jahren vor heute entspricht.
Von Branchiosauriern im weiteren Sinn sind nur Larvenstadien überliefert. Alle gefundenen Exemplare besitzen ein nur wenig verknöchertes Skelett und äußere Kiemen mit Kiemenzähnchen. Sie haben einen breiten, kurzen Schädel. Hinter einer kurzen, flach gerundeten Schnauze liegen extrem große Augen. Zu beiden Seiten des Kopfes befinden sich Kiemenbündel. Die Vorderbeine besitzen in der Regel 4 und die Hinterbeine 5 Zehen. Der Schwanz ist an den Seiten abgeplattet und hat einen Flossensaum. Die kräftige Bezahnung des Kiefers zum Beispiel von Branchiosaurus im eigentlichen Sinne mit zusätzlichen Fangzahnpaaren weist darauf hin, dass sich dieser sich von kleineren, im Wasser lebenden Tieren ernährt hat.
Die Branchiosaurier gingen nicht - wie heutige Salamander - nach einer Metamorphose zu einer terrestrischen Lebensweise über. Alle Branchiosaurier verharrten ihr Leben lang im Larvenstadium, entwickelten als Larven Merkmale von erwachsenen Tieren (beispielsweise Gliedmaßen) und pflanzten sich auf dieser Entwicklungsstufe fort. Dieses als Neotonie bezeichnete Verhalten ermöglichte ihnen ein uneingeschränktes Verweilen im Wasser. In der Gegenwart existiert nur noch ein einziger Molch, der in Mexiko heimische Axolotl, der sich auf der Entwicklungsstufe der Larven fortpflanzt.
Als eine der bedeutendsten Fundstellen von Branchiosauriern gilt Odernheim am Glan in Rheinland-Pfalz. Diese Fundstelle wurde in den 1920-er Jahren von dem bayerischen Landesgeologen Otto M. Reis entdeckt. Branchiosaurier im weiteren Sinne kennt man auch aus Thüringen (Friedrichroda), Sachsen (Döhlener Senke bei Dresden) und Frankreich (Senke von Autun).
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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Montag, 4. Juli 2011
Video: "Bücher von Ernst Probst über Paläontologie"
Video: "Bücher von Ernst Probst über Paläontologie" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=1Oct8mLiPzI&feature=related
Beschreibung des Videoclips:
Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat zahlreiche Bücher über Themen aus dem Bereich der Paläontologie veröffentlicht.
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Bücher von Ernst Probst über Paläontologie:
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Sonntag, 3. Juli 2011
Video: "Fossilienhandel Otto in Wiesbaden"
Video: "Fossilienhandel Otto in Wiesbaden" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=g-vya7GRWac
Beschreibung des Videoclips:
Der Fossilienhandel Otto in Wiesbaden präsentiert in seinem Online-Shop http://fossilien-onlineshop.net prachtvolle Fossilien von Fischen, Amphibien und Reptilien (Saurier) sowie Säugetieren
Montag, 27. Juni 2011
Formschöne Fossilien beim Fossilienhandel Otto
Wiesbaden (fossilien-welt) – Ein reiches Angebot schöner und preiswerter Fossilien findet man im Online-Shop des „Fossilienhandel Otto“ (Wiesbaden) unter der Internetadresse http://www.fossilien-onlineshop.net vor. Angeboten werden fossile Pflanzen (auch Samen und Holz), Wirbellose (Brachiopoden, Gliedertiere wie Krebstiere, Trilobiten und Insekten, Weichtiere wie Ammoniten und Belemniten), Wirbeltiere (Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere, Vögel), Mineralien und Zubehör. Bei den Amphibien überwiegen fingerlange Branchiosaurier (Kiemensaurier) aus dem frühen Perm (Rotliegendes) vor etwa 290 bis 270 Millionen Jahren. Dabei handelt es sich um die Art Apateon pedestris. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten. An den Branchiosauriern sind interessante Details erkennbar. Große Seltenheiten sind Jungtiere des räuberischen Amphibiums Sclerocephalus haeuseri, das erwachsen bis zu 2 Meter lang werden konnte. Bei Apateon und Sclerocephalus handelt es sich um Altfunde aus der Zeit vor 1986, als die Fossiliensuche in der Pfalz noch erlaubt war.
Seltener Stachelhai aus dem Perm
Angebot des Fossilienhandel Otto (Wiesbaden):
Acanthodes bronni
BESCHREIBUNG: Sehr gut erhaltener Acanthodes bronni mit vielen fossilen Details. In dieser Erhaltung und Größe eine echte Seltenheit! Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Größe der Platte ca. 29,5 x 19,5 cm, Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 26 cm. FUNDORT UND ALTER: Niederkirchen, Rheinland-Pfalz, Perm, Rotliegend, ca. 290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Die Gattung Acanthodes lebte in den Seen der Perm Periode und ernährte sich dort von anderen Fischen wie Paramblypterus. Trotz ihres Namens Stachelhaie ist die Gattung Acanthodes nicht mit den echten Haien verwandt. HINWEISE ZUR BESTELLUNG: Bei diesem Fossil handelt es sich um ein Einzelstück! Bitte geben Sie deshalb bei einer möglichen Bestellung als Menge nur "1" an. Vielen Dank! Preis: 450 Euro
Bestellung bei:
http://www.fossilien-onlineshop.net/shop/article_738/Acanthodes-bronni.html?shop_param=cid%3D36%26aid%3D738%26
Samstag, 18. Juni 2011
Schädel eines großen Raubfisches aus dem Perm
Aus dem Angebot des "Fossilienhandel Otto" in Wiesbaden:
BESCHREIBUNG: Vordere Hälfte eines großen Raubfisches Pygopterus humboldti mit gut erhaltenem Schädel und Hautschatten sowie Details von Schuppen und Skelett. Ein sehr schönes und seltenes Stück! Größe der Platte ca. 29 x 27 cm, Länge des Fossils ca. 26 cm. FUNDORT UND ALTER: Mansfelder Revier, Perm, Kupferschiefer, ca. 260 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Pygopterus humboldti war bei einer durchschnittlichen Endgröße von 50 cm einer der gefährlichsten Raubfische des Kupferschiefer. Eine häufige Beute war unter anderem Palaeoniscum freieslebeni, der berühmte Kupferschieferhering, von desen Art auch schon versteinerte Exemplare in den Mägen fossiler Pygopterus humboldti gefunden wurden. HINWEISE ZUR BESTELLUNG: Bei diesem Fossil handelt es sich um ein Einzelstück! Bitte geben Sie deshalb bei einer möglichen Bestellung als Menge nur "1" an. Vielen Dank!
Bestellung bei:
http://fossilien-onlineshop.net/shop/article_740/Pygopterus-humboldti.html?shop_param=cid%3D36%26aid%3D740%26
Mittwoch, 15. Juni 2011
Kleiner Saurier für Fossiliensammler
Apateon pedestris
BESCHREIBUNG: Apateon pedestris mit guter Knochenerhaltung und Hautschatten. Die Platte war am Schwanzende gebrochen, wurde aber sauber geklebt. Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 6,7 cm. Größe der Platte ca. 16 x 9,5 cm. FUNDORT UND ALTER: Odernheim am Glan, Odernheimer Kalkbankhorizont. Frühes Perm, Unter Rotliegendes, ca. 270-290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Apateon pedestris gehört zur Gruppe der Branchiosaurier. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten. Preis: 79 Euro. HINWEISE ZUR BESTELLUNG: Bei diesem Fossil handelt es sich um ein Einzelstück! Bitte geben Sie deshalb bei einer möglichen Bestellung als Menge nur "1" an. Vielen Dank!
Bestellung bei:
http://fossilien-onlineshop.net/shop/article_573/Apateon-pedestris.html?shop_param=cid%3D70%26aid%3D573%26
Im Online-Shop des "Fossilienhandel Otto" (Wiesbaden) sind rund 20 Branchiosaurier erhältlich:
http://fossilien-onlineshop.net/shop/category_49/Branchiosaurier.html?shop_param=cid%3D%26
Saurier aus dem Angebot des Fossilienhandel Otto (Wiesbaden)
Sclerocephalus spec.
BESCHREIBUNG: Jungtier eines Urlurches der Gattung Sclerocephalus in perfekter Erhaltung. Es sind erstklassige Details der Knochen erkennbar, ein perfekt erhaltener Schädel mit deutlich sichtbaren Zahnreihen sowie weitere anatomische Merkmale. Ein wunderschönes Stück, perfekt herauspräpariert. Neben dem Urlurch befindet sich noch eine große Pflanze, die wohl gleichzeitig mit dem Tier starb. Es handelt sich um einen Altfund vor 1986. Fossilien dieses riesigen Amphibs sind deutlich seltener, als die häufiger angebotenen Branchiosaurier aus dem gleichen Zeitalter. Länge des Fossils entlang der Körperachse gemesen ca. 34,0 cm, Länge der Pflanze ca. 43 cm, Größe der Platte ca. 53,5 x 29 cm. FUNDORT UND ALTER: Odernheim am Glan, Frühes Perm, unteres Rotliegend, ca. 290 Millionen Jahre alt. INFORMATIONEN ZUR TIERART: Bei der Gattung Sclerocephalus handelt es sich um räuberische Urlurche, die bis zu 2 Meter Länge erreichen konnten. Neben großen Fischen wie Paramblypterus machten Sie bei der Jagd auch vor eigenen Artgenossen nicht halt. Preis: 950 Euro. HINWEISE ZUR BESTELLUNG: Bei diesem Fossil handelt es sich um ein Einzelstück! Bitte geben Sie deshalb bei einer möglichen Bestellung als Menge nur "1" an. Vielen Dank!
Bestellung bei:
http://fossilien-onlineshop.net/shop/article_746/Sclerocephalus-spec..html?shop_param=cid%3D71%26aid%3D746%26
Montag, 13. Juni 2011
Leseprobe aus: Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
München / Wiesbaden (fossilien-welt) – Die Webseite „Google Bücher“ macht es möglich: Unter der Internetadresse http://tinyurl.com/6c6c4yl kann man kostenlos und komfortabel in dem Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ schmökern. Dieser Titel stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der sich durch zahlreiche Bücher und Taschenbücher über populärwissenschaftliche Themen aus der Paläontologie einen Namen gemacht hat.
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Aus dem Inhalt des Taschenbuches „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“:
Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch Funde von Knochen und Zähnen sind Löwen, Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas nachgewiesen, die zu verschiedenen Zeiten und teilweise zusammen existierten. Am größten war der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Besonders viele Reste hat man vom Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt, der vor rund 300.000 Jahren aus dem Mosbacher Löwen hervorgegangen ist. Merklich seltener kamen offenbar Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas vor. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.
Bestellung von „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/e-book/172682/eiszeitliche-raubkatzen-in-deutschland
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Bücher und Taschenbücher über Paläontologie von Ernst Probst:
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Mittwoch, 8. Juni 2011
Blog über Säbelzahnkatzen von Mauricio Anton
Madrid (fossilien-welt) – Der spanische Illustrator Mauricio Anton aus Madrid, ein Meister seines Faches, betreibt unter dem Namen „Chasing Sabretooths“ ein Blog. Dieses ist im Internet unter der Adresse http://chasingsabretooths.wordpress.com zu finden. Auf diesem Blog sollen Texte in englischer und spanischer Sprache über Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen veröffentlicht werden. Mauricio Anton hat sich vor allem durch Gemälde und Zeichnungen von Raubkatzen aus der Urzeit einen Namen in der Fachwelt gemacht. Von Mauricio Anton geschaffene Abbildungen sind in vielen Büchern zu bewundern. Am meisten bekannt ist das von dem englischen Paläontologen Alain Turner und Mauricio Anton veröffentlichte englischsprachige Werk „The Big Cats and Their Fossil Relatives: An Illustrated Guide to Their Evolution and Natural History“ mit zahlreichen Abbildungen von prähistorischen Raubkatzen. Dieses wird bei „Amazon“ unter der Adresse http://www.amazon.de/Big-Cats-Their-Fossil-Relatives/dp/0231102291/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1307523588&sr=8-1 angeboten. Eine kleine Auswahl von Lebensbildern urzeitlicher Raubkatzen aus der Hand von Mauricio Anton findet man auch in dem deutschsprachigen Taschenbuch „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieses Taschenbuch ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) unter der Adresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen erhältlich.
Video: "Reconstrucción del tigre "dientes de sable" Paramachairodus" von "smartplanet" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=m9YnTR6He9I
Taschenbücher von Ernst Probst über urzeitliche Raubkatzen:
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus
Die Säbelzahnkatze Machairodus
Die Säbelzahnkatze Homotherium
Die Dolchzahnkatze Megantereon
Die Dolchzahnkatze Smilodon
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden
Der Höhlenlöwe
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
Eiszeitliche Geparde in Deutschland
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
Dienstag, 31. Mai 2011
Urtier-Jäger in Deutschlands Jurassic-Park

Bei Eichstätt in Ostbayern können Touristen sich versteinerte Urtiere aus einer Zeit frei klopfen, in der die Alpen noch ein Meeresboden waren.
Eichstätt (obx - fossilien-welt) – Das gleiche Fieber wie einst die Goldwäscher treibt die Steinsucher im ostbayerischen Naturpark Altmühltal um: Mit Hammer und Meißel dürfen Besucher im Steinbruch am Blumenberg bei Eichstätt nach versteinerten Urtieren suchen. Das Werkzeug dafür bekommen sie dort geliehen – und Funde sind nicht selten. Sie reichen vom urzeitlichen Ammonshorn über Krebse, Tintenfische und Stachelhäuter bis zu einzigartigen Wesen der Erdgeschichte: Kugelzahn- und Schnabelfisch, der Urvogel Archaeopterix oder der Meerengel, ein haiartiger Urfisch, wurden am Blumenberg schon gefunden.
Diese Tiere lebten alle in einer Zeit, in der es die Alpen überhaupt noch nicht gab. Erst 100 Millionen Jahre danach falteten sich Großglockner, Zugspitze und Mont Blanc zum europäischen Hochgebirge empor. Der Steinbruch am Blumenberg gehörte ursprünglich der Firma Georg Bergér aus Eichstätt, die den Kalkstein dort industriell abbaute. Als der Abbau schließlich wirtschaftlich nicht mehr rentabel war, öffnete die Firma den Steinbruch für die touristische Nutzung durch Hobbypaläontologen. Mittlerweile ist der „Jurassic-Park“ Ostbayerns seit vielen Jahren in Besitz des Landkreises Eichstätt.
Die Altmühlalb, die sich zwischen Regensburg und Donauwörth hinzieht, ist eines der berühmtesten Gebiete der Erdgeschichte. Von hier stammt beispielsweise der erste Fund des versteinerten Archaeopterix, jenes Bindeglieds zwischen Flugsaurier und Vogel, das sich vor rund 160 bis 145 Millionen Jahren entwickelte. Im Gestein wurde auch eine Libelle gefunden, die mit einer Flügelspannweite von zehn Zentimetern das einzige bekannte Exemplar ihrer Art auf der ganzen Welt ist. Über 800 versteinerte Tier- und Pflanzenarten wurden aus den Plattenkalkschichten des Oberen Jura bisher geborgen.
In seiner Blütezeit erstreckte sich hier nämlich ein warmes, subtropisches Meer, begrenzt von Schwamm- und Korallenriffen. Und wo heute die Hügel der südlichen Frankenalb den Naturpark Altmühltal prägen, gab es eine riesenhafte, flache Lagune. Hier sanken die etwa bei Stürmen verendeten Kreaturen jener Zeit in den feinkörnigen Lagunenschlamm ein, wurden von Kalkschlamm sanft bedeckt und luftdicht abgeschlossen, versteinerten und wurden schließlich durch die in 500.000 Jahren darüber entstehenden, mächtigen Kalksteinschichten flach gepresst.
Wer sich nicht selbst mit Hammer und Meißel auf die Suche nach der Welt in Stein machen will, kann auch die bereits gehobenen Schätze der Urzeit bestaunen: Im Bergér-Museum in Harthof bei Eichstätt, im Eichstätter Jura-Museum und im Bürgermeister-Müller-Museum im westlich benachbarten Sollnhofen sind tausende dieser Versteinerungen zu sehen. Und das Jura-Museum bietet auch große Aquarien mit „lebendigen Fossilien“ wie Pfeilschwanz, Nautilus und Knochenhecht, um den Besuchern einen Eindruck vom Tierleben in der Jura-Zeit zu vermitteln.
Der Plattenkalk aus dem bayerischen Jurassic Park eignet sich aber nicht nur als Fundstätte für versteinertes Urgetier. Die Kalkplatten waren schon immer ein begehrtes Baumaterial. Der Petersdom in Wien und die Hagia Sophia in Istanbul in der Türkei sind teilweise damit gestaltet. Und noch eine Besonderheit bietet der Kalkstein aus der Altmühl-Alb: Da dieser Stein eine sehr gleichmäßige Körnung sowie eine einmalige Härte und Dichte aufweist, fand er Verwendung für das Druckverfahren der Lithographie, das Alois Senefelder 1798 erfand. Auch diese Erfindung ging um die ganze Welt.
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland

Mosbacher Löwe (Panthera leo spelaea) - Zeichnung von Shuhei Tamura ©
München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch Funde von Knochen und Zähnen sind Löwen, Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas nachgewiesen, die zu verschiedenen Zeiten und teilweise zusammen existierten. Am größten war der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Besonders viele Reste hat man vom Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt, der vor rund 300.000 Jahren aus dem Mosbacher Löwen hervorgegangen ist. Merklich seltener kamen offenbar Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas vor. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.
Bestellung von „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/e-book/172682/eiszeitliche-raubkatzen-in-deutschland
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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Freitag, 27. Mai 2011
Taschenbücher über große Raubkatzen aus der Urzeit

Europäischer Jaguar - Zeichnung von Shuhei Tamura
http://www.flickr.com/photos/24855184@N05/with/4385188232
München / Wiesbaden (fossilien-welt) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) sind zahlreiche E-Books, Broschüren und Taschenbücher über große Raubkatzen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich:
Höhlenlöwen
http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Der Mosbacher Löwe
http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe
Der Höhlenlöwe
http://www.grin.com/e-book/162416/der-hoehlenloewe
Säbelzahnkatzen
http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen
Säbelzahntiger am Ur-Rhein
http://www.grin.com/e-book/161357/saebelzahntiger-am-ur-rhein
Die Säbelzahnkatze Machairodus
http://www.grin.com/e-book/169359/die-saebelzahnkatze-machairodus
Die Säbelzahnkatze Homotherium
http://www.grin.com/e-book/169244/die-saebelzahnkatze-homotherium
Die Dolchzahnkatze Megantereon
http://www.grin.com/e-book/168904/die-dolchzahnkatze-megantereon
Die Dolchzahnkatze Smilodon
http://www.grin.com/e-book/169041/die-dolchzahnkatze-smilodon
Der Europäische Jaguar
http://www.grin.com/e-book/172447/der-europaeische-jaguar
Eiszeitliche Geparde in Deutschland
http://www.grin.com/e-book/172559/eiszeitliche-geparde-in-deutschland
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
http://www.grin.com/e-book/172572/eiszeitliche-leoparden-in-deutschland
*
Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Zenobia von Palmyra. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier
Berlin (film-pr.de - fossilien-welt) - 3D Entertainment Distribution präsentiert „Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier” - eine außergewöhnliche Reise durch das Meer der Zeit, bei der sowohl die Existenz als auch die Rolle der Meeresreptilien während des Mesozoikums untersucht wird. Durch die hochentwickelten, fotorealistischen Computeranimationen in 3D und Ultra HD bietet der Film seinem Publikum eine nie dagewesene, einzigartige, unterhaltsame und lehrreiche Begegnung mit der Zeit der Dinosaurier.
„Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier” lädt die Kinobesucher zu einem fesselnden Abenteuer im Zeitalter der Dinosaurier ein. In Begleitung von Julie, einer fantasievollen jungen Dame und einem geheimnisumwobenen Wissenschaftler aus der Vergangenheit (Georges Cuvier) werden die Zuschauer von einem Meeresaquarium aus der Gegenwart wie durch Zauberei in die Trias, Jura- und Kreidezeit versetzt. Hier entdecken sie eine erstaunliche Unterwasserwelt mit überlebensgroßen Geschöpfen – dazu gehören der kraftstrotzende Liopleurodon, der langhalsige Elasmosaurus, der monströse Mosasaurus und der gigantische, 23 Meter lange Shonisaurus, das größte Meeresreptil aller Zeiten. Sie beherrschten die Weltmeere bereits, lange bevor die Dinosaurier die Erde bevölkerten. Das Publikum wird in eine längst vergangene Zeit entführt und kann dem T-Rex der Meere buchstäblich in die Augen schauen! Der Zuschauer lernt aber auch Experten aus der heutigen Zeit aus aller Welt kennen, die ihm die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesen Meeresreptilien in einer originellen und unterhaltsamen Weise nahe bringen.
Der Film ist bereits in 22 Ländern weltweit zu sehen und spielte an den Kinokassen schon 7 Millionen US$ ein, bei einem Budget vo 5 Millionen US$. In Deutschland wird der Film zu einem späteren Zeitpunkt bei Universal Pictures als Blu-Ray 3D-Version erscheinen.
Internet: http://www.searex-thefilm.com
Mittwoch, 25. Mai 2011
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
Video: "Leoparden" von "NationalGeographicDE" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=c-jvbfdwKCA&feature=related
Wiesbaden (fossilien-welt) - Der Leopard war im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren im Gebiet von Deutschland ein Zeitgenosse des Heidelberg-Menschen. Dies beweisen Fossilien aus Mauer bei Heidelberg in Baden-Württemberg. Damals existierte der Leopard auch in Niederösterreich, wo er in Hundsheim bei Deutsch-Altenburg nachgewiesen ist. Zahlreicher sind Funde des Panthers aus jüngeren Abschnitten des Eiszeitalters vor etwa 125.000 bis 11.700 Jahren. Aus jener Zeitspanne liegen fossile Reste von Leoparden aus Bayern, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg sowie aus Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich vor. Demnach kannten auch Neandertaler und frühe Jetztmenschen den Leoparden. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.
Bestellung von „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/e-book/172572/eiszeitliche-leoparden-in-deutschland
Taschenbuch „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“
Vidoe: "Cheetah - Fastest Running Animal" von "jjanderson89" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=KIeXEiJuJUY
Wiesbaden (fossilien-welt) - Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch fossile Funde von Knochen und Zähnen sind Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Pumas und Geparde nachgewiesen. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst befasst sich jenen Raubkatzen, die heute als die schnellsten Landtiere der Erde gelten. Es ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.
Bestellung von „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/e-book/172559/eiszeitliche-geparde-in-deutschland
Taschenbuch „Der Europäische Jaguar“
Video: "Jaguar under water swim in HD" von "dahalcon" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=sQRemkGhYZU
Wiesbaden (fossilien-welt) - Eine der großen Raubkatzen, die im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren im Gebiet von Deutschland lebten, war der Europäische Jaguar (Panthera onca gombaszoegensis). Bisher sind von dieser Raubkatze nur wenige Funde aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen bekannt. Zu den Zeitgenossen des Europäischen Jaguars gehörten der riesige Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis), Leoparden (Panthera pardus sickenbergi), Geparden (Acinonyx pardinensis), Säbelzahnkatzen (Homotherium crenatidens) und Dolchzahnkatzen (Megantereon cultridens adroveri). „Der Europäische Jaguar“ wird in dem gleichnamigen kleinen Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst vorgestellt. Dieser Titel ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.
Bestellung von „Der Europäische Jaguar“ bei:
http://www.grin.com/e-book/172447/der-europaeische-jaguar
Dienstag, 24. Mai 2011
Blutspuren von Dinosauriern
Manche Knochen von Riesensauriern aus der Kreidezeit enthalten noch Proteinreste. An den Fragmenten der Eiweißmoleküle erkennen Biologen die nahe Verwandtschaft zu den Vögeln.
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2011
Als junge Doktorandin und angehende Paläontologin wollte Mary H. Schweitzer ihren Augen nicht trauen: Unter dem Mikroskop bemerkte sie in einer dünnen Scheibe vom Knochen eines Tyrannosaurus rex kleine rote Objekte. Die sahen genau aus wie rote Blutkörperchen. Aber nach damaliger Meinung der Forscher konnte das nicht sein. Organisches Material durfte sich niemals viele Jahrmillionen lang halten – schon gar nicht mehr als 65 Millionen Jahre, seit die letzten Dinosaurier von der Erde verschwanden.
Heute, fast 20 Jahre später, schildert die amerikanische Forscherin ihre Entdeckungen und den langen Kampf um Anerkennung in der Juni-Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". Sie arbeitet inzwischen als außerordentliche Professorin an der North Carolina State University in Raleigh und als Kuratorin am dortigen Naturkundemuseum. Ihr Bestiarium konnte sie vergrößern: Neben zwei T.-rex-Exemplaren, "Big Mike" und "Brex" aus Montana, umfasst es jetzt auch den Entenschnabeldinosaurier "Brachy", genauer Brachylophosaurus canadensis. Dazu kommen ein kleiner Raubsaurier aus der Mongolei und ein früher Vogel. Auch die Sammlung organischer Reste ist gewachsen.
Nicht nur bewies Schweitzer inzwischen, dass uralte Knochen manchmal noch Reste roter Blutzellen und sogar die Farbstoffmoleküle enthalten, die Sauerstoff binden. Sie identifizierte auch Knochenzellen und Kollagenfasern. Und als sie fossile Knochen entkalkte, behielt sie etwas Ähnliches wie feine Blutgefäße zurück. An Vogelkrallen bestimmte sie Hornsubstanz, an dem mongolischen Raubsaurier Fasern von feinen Federn.
"Brex" war übrigens ein Weibchen. Schweitzer sah dem ersten Stückchen Knochen von ihm sofort an, dass dieses Tier gerade Eierschalen bildete. Bei Vogelweibchen verändern sich manche Knochenpartien während dieser Zeit, weil sie dann viel Kalzium bereitstellen müssen. Die gleiche lockere, ungeordnete Struktur wies dieser fossile Knochen auf – einschließlich der Kollagenfasern.
Schließlich gelang es der Forscherin und ihren Kollegen sogar, einige der Proteinreste zu sequenzieren, also die Abfolge der Bausteine zu bestimmen. Dabei kam heraus, dass diese Proteine am meisten denen von Vögeln ähneln. Die Vögel stammen ja tatsächlich von Dinosauriern ab. Manche Biologen zählen sie sogar noch zu deren Vertretern.
*
Lesetipp:
Bei "GRIN Verlag für akademische Texte" http://www.grin.com sind zahlreiche E-Books im PDF-Format und gedruckte Taschenbücher über Dinosaurier erhältlich.
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2011
Als junge Doktorandin und angehende Paläontologin wollte Mary H. Schweitzer ihren Augen nicht trauen: Unter dem Mikroskop bemerkte sie in einer dünnen Scheibe vom Knochen eines Tyrannosaurus rex kleine rote Objekte. Die sahen genau aus wie rote Blutkörperchen. Aber nach damaliger Meinung der Forscher konnte das nicht sein. Organisches Material durfte sich niemals viele Jahrmillionen lang halten – schon gar nicht mehr als 65 Millionen Jahre, seit die letzten Dinosaurier von der Erde verschwanden.
Heute, fast 20 Jahre später, schildert die amerikanische Forscherin ihre Entdeckungen und den langen Kampf um Anerkennung in der Juni-Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". Sie arbeitet inzwischen als außerordentliche Professorin an der North Carolina State University in Raleigh und als Kuratorin am dortigen Naturkundemuseum. Ihr Bestiarium konnte sie vergrößern: Neben zwei T.-rex-Exemplaren, "Big Mike" und "Brex" aus Montana, umfasst es jetzt auch den Entenschnabeldinosaurier "Brachy", genauer Brachylophosaurus canadensis. Dazu kommen ein kleiner Raubsaurier aus der Mongolei und ein früher Vogel. Auch die Sammlung organischer Reste ist gewachsen.
Nicht nur bewies Schweitzer inzwischen, dass uralte Knochen manchmal noch Reste roter Blutzellen und sogar die Farbstoffmoleküle enthalten, die Sauerstoff binden. Sie identifizierte auch Knochenzellen und Kollagenfasern. Und als sie fossile Knochen entkalkte, behielt sie etwas Ähnliches wie feine Blutgefäße zurück. An Vogelkrallen bestimmte sie Hornsubstanz, an dem mongolischen Raubsaurier Fasern von feinen Federn.
"Brex" war übrigens ein Weibchen. Schweitzer sah dem ersten Stückchen Knochen von ihm sofort an, dass dieses Tier gerade Eierschalen bildete. Bei Vogelweibchen verändern sich manche Knochenpartien während dieser Zeit, weil sie dann viel Kalzium bereitstellen müssen. Die gleiche lockere, ungeordnete Struktur wies dieser fossile Knochen auf – einschließlich der Kollagenfasern.
Schließlich gelang es der Forscherin und ihren Kollegen sogar, einige der Proteinreste zu sequenzieren, also die Abfolge der Bausteine zu bestimmen. Dabei kam heraus, dass diese Proteine am meisten denen von Vögeln ähneln. Die Vögel stammen ja tatsächlich von Dinosauriern ab. Manche Biologen zählen sie sogar noch zu deren Vertretern.
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Lesetipp:
Bei "GRIN Verlag für akademische Texte" http://www.grin.com sind zahlreiche E-Books im PDF-Format und gedruckte Taschenbücher über Dinosaurier erhältlich.
Montag, 11. April 2011
Dinosaurier in Bayern
Raub-Dinosaurier Juravenator - Zeichnung: Nobu Tamura
München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Mit den bisher im weißblauen Freistaat nachgewiesenen Gattungen der „Schreckensechsen“ befasst sich das E-Book „Dinosaurier in Bayern“: Dabei handelt es sich um Cetiosauriscus, Compsognathus, Juravenator und Plateosaurus. Bereits 1834 wurde der bis zu 10 Meter lange pflanzenfressende Plateosaurus bei Heroldsberg unweit von Nürnberg entdeckt. Von ihm kennt man in Deutschland mehr als 50 Fundstellen. 1858 kam der räuberische Compsognathus vermutlich bei Jachenhausen nahe Riedenburg zum Vorschein. Dieses kaum 90 Zentimeter lange Tier betrachtete man früher als kleinsten Dinosaurier der Erde. 1978 barg man zwischen Kulmbach und Kronach fossile Knochen, die vom pflanzenfressenden Cetiosauriscus stammen sollen. Er gehört zu den Elefantenfuß-Dinosauriern mit kleinem Kopf, langem Hals, elefantenförmigen Beinen und peitschenartigem Schwanz. 1998 gelang in Schamhaupten bei Eichstätt der bislang weltweit einmalige Fund des Raub-Dinosaurier Juravenator. Jener „Jäger des Juragebirges“ ereichte eine Länge von rund 75 bis 80 Zentimetern. Autor des E-Books „Dinosaurier in Bayern“ ist der in Bayern geborene und heute in Wiesbaden lebende Wissenschaftsautor Ernst Probst, der etliche Werke über Dinosaurier und andere Tiere der Urzeit veröffentlicht hat.
Bestellung des E-Books „Dinosaurier in Bayern“ bei:
http://www.grin.com/e-book/170085/dinosaurier-in-bayern
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Taschenbücher über Dinosaurier von Ernst Probst:
Dinosaurier in Deutschland
Dinosaurier in Baden-Württemberg
Dinosaurier in Bayern
Dinosaurier in Niedersachsen
Dinosaurier von A bis K
Dinosaurier von L bis Z
Raub-Dinosaurier von A bis Z
Bestellung bei http://www.grin.com
Dienstag, 5. April 2011
Taschenbücher über exotische Tiere am Ur-Rhein
Säbelzahntiger Machairodus - Zeichnung von Pavel Major - Mit freundlicher Genehmigung des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim e.V.
Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst stellt Rhein-Elefanten, Säbelzahntiger, Krallentiere und Menschenaffen vor
München / Wiesbaden / Eppelsheim (fossilien-welt) – Die Liste der Bücher über die exotische Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen vor rund zehn Millionen Jahren wird immer länger. Dies ist dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst zu verdanken, der bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.com etliche gedruckte Taschenbücher und E-Books über dieses Thema veröffentlicht hat.
Am umfangreichsten ist das Werk „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“. Dieses stellt die bisher in Ablagerungen des Ur-Rheins entdeckten Tiere vor. Dazu gehören unter anderem der Rhein-Elefant Deinotherium, der Säbelzahntiger Machairodus, das Krallentier Chalicotherium, die Bärenhunde Agnotherium und Amphicyon, die Hyäne Ictitherium, der Katzenbär Simocyon sowie drei Gattungen von Menschenaffen. Kurioserweise floss der Ur-Rhein nicht durch die Gegend von Mainz und Wiesbaden, sondern durch diejenige von Alzey in Rheinhessen. Als wichtigster Fundort mit Ablagerungen des Ur-Rheins gilt Eppelsheim unweit von Alzey. Eine besondere Augenweide in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ sind die zahlreichen Tierzeichnungen von Pavel Major aus Prag aus dem Besitz des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim e. V.
Andere Taschenbücher von Ernst Probst informieren über einzelne Tiere, die einst am Ufer des Ur-Rheins lebten. Diese Titel heißen: Der Rhein-Elefant, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein.
Nach dem bis zu 3,60 Meter hohen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum („Riesiges Schreckenstier“) werden die Ablagerungen des Ur-Rheins als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Knochen und Zähne enthalten. Diesem Rüsseltier verdankt auch das sehenswerte Dinotherium-Museum in Eppelsheim seinen Namen. Dort werden Original-Funde aus der Eppelsheimer Gegend und Abgüsse davon sowie Fotos, Gemälde und Zeichnungen ausgestellt. Insgesamt lebten am Ur-Rhein einst fünf verschiedene Arten von Rüsseltieren, also mehr als heute in Afrika!
Der Säbelzahntiger Machairodus war eine löwengroße Raubkatze. Sie dürfte der „König der Tiere“ am Ur-Rhein in Rheinhessen gewesen sein. Bizarr sah das so genannte Krallentier Chalicotherium aus. Dieses bei aufgerichteter Haltung bis zu drei Meter hohe Säugetier hatte lange Arme und kurze Beine wie ein heutiger Gorilla, aber Krallen wie ein Ameisenbär oder Riesenfaultier. Funde von Knochen und Zähne aus Ablagerungen des Ur-Rheins verraten, dass dort vor etwa zehn Millionen Jahren noch drei verschiedene Formen von Menschenaffen existierten: Paidopithex, Rhenopithecus und Dryopithecus.
Besonders dankbar ist der Autor dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt sowie Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann aus Eppelsheim, die ihn bei den Buchprojekten über die Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen unterstützt haben.
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